Obstwiese oder Pflegeplätze? Umfrage wurde manipuliert!
Schade,
die Umfrage hätte durchaus länger laufen können. Leider wurde die Umfrage gestern Nacht nachweislich von einem Rechner mit etwas mehr als 90 Antworten zu Gunsten der Pflegeplätze manipuliert.
Internetumfragen dieser Art sind vor Manipulation nur schwer zu schützen, es kommt dabei auf die EHRLICHKEIT der Befragten an. In der Regel mitteln sich geringe Manipulationen von ca. 10% meistens heraus.
Am Abend des 30.4. war das Bild noch ausgewogen: Etwa 200 Antworten von 181 unterschiedlichen Rechnern konnten identifiziert werden. Einige Stunden zuvor waren es 161 Antworten von 150 Rechnern. Letztlich lag hier alles noch im Rahmen, aber am 1.5. wurden von einem Rechner 90 Antworten abgegeben, was eindeutig auf Manipulation schließen lässt.
Das Ergebnis vor dem 1.5.:
126 für den Erhalt der Wiese
82 für den Bau des Pflegeheims
5 Untentschieden
Gruß vom Webmaster.
KIBIZ gefährdet die Bildung

Uwe Stöcker, Andrea Asch, Jochem Neumann und Ulrich Lunkebein
Das Resumee des Abends kann nur nüchtern ausfallen. Die Gäste, unter ihnen Erzieherinnen und Kindergartenleitungen aus Ostbevern, sowie Bürgermeister Joachim Schindler in seiner Funktion als Vorsitzender des DRK, zogen am Dienstagabend Bilanz.
Andrea Asch (MdL) war vom Ortsverband eingeladen worden und referierte über das sogenannte KIBIZ, dass in ihren Augen eher KIFIZ heißen müsste, da es eben nicht für Bildung sorgt, sondern sich ausschließlich mit der Finanzierung von Kindern beschäftigt.
Das KIBIZ ist seit dem 1.8.2008 in Kraft und hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Die anwesenden Erziehrinnen konnte viele Aspekte aus ihrem Arbeitsalltag benennen, die sich durch das KIBIZ zum Negativen verändert haben. Der wichtigste Punkt: "Wir haben weniger Zeit für die Kinder!"
Weitere Kritikpunkte sind der hohe Bürokratieaufwand, die Planungsunsicherheit für Träger und die vermehrten befristeten Arbeitsverträge. Die Erzieherinnen konnten bestätigen, dass ihr Arbeitsbelastung deutlich gestiegen sei und sie auch wahrnehmen, dass Kolleginnen häufiger und länger krank würden.
"Wir betreuen die U3 zu zweit, da darf keiner krank werden!"
Aber auch für Eltern hat sich einiges zum Nachteil verändert. Neben den deutlich angehobenen Elternbeiträgen, sind Eltern angehalten bzw. genötigt, höhere Stundensätze zu buchen, wenn sie auf eine Übermittagbetruung angewiesen sind, weil es nur eine begrenzte Anzahl an Übermittagplätzen gibt.
Eltern müssen sich für fast zwei Jahre im Vorfeld festlegen (die Abfragen sind im Oktober, das KiGa-Jahr beginnt im August), wie ihr Kind betreut werden soll und können sich nicht darauf verlassen, dass der Träger auf Veränderungen von Lebensituationen, wie bspw. veränderte Arbeitszeiten, flexibel reagieren kann. Das KIBIZ sieht hier nur einen Spielraum von 10% vor, der sehr schnell ausgeschöpft sein kann.
Ein weiteres Thema war die U3-Betreuung. Hier brennt es gewaltig: Ab 2013 wird es Pflicht sein, genügend Plätze vorzuhalten. Im Ländervergleich ist NRW aber im Ausbau der U3-Plätze Schlusslicht (11%). Stieg die Zahl der U3-Plätze mit dem GTK noch stetig an, wurde dies mit der Einführung des KIBIZ torpediert und der Anstieg verlangsamt.
Genauso sieht es aber auch auf der Seite der Erzieherinnen aus: Schon jetzt herrscht ein Fachkräftemangel auf den das Land NRW nicht adäquat reagiert, obwohl der Termin 2013 immer näher rückt. Das Stichwort hier: Reduktion der Ergänzungskräfte durch das KIBIZ!
Das KIBIZ muss verändert werden. Die Bedingungen haben sich für alle verschlechtert. Viele Ziele, die das KIBIZ beinhalten sollte, sind nie zum Inhalt geworden, sondern wurden sogar ins Gegenteil verkehrt.Schwerpunklt sollte die Bildung sein, davon ist aber nichts zu spüren.
NRW wird in diesem Punkt wohl wieder nur auf Kosten von Kommunen, Mitarbeitern und Eltern ein Flickwerk hinbekommen. Mit dem alten GTK als Grundlage wären wir besser dran gewesen.
Uwe Stöcker
Anfrage der Fraktion zum neuen Jugendzentrum
Ein neue Variante des Jugendzentrums am Lienener Damm ist im Gespräch.
Ein Anfrage der Grünen...
GESCHAFFT - SCHWARZE MEHRHEIT WEG
13,6 % - 4 Mandate
Keine schwarze Mehrheit mehr
Joachim Schindler ist Bürgermeister
WIR SAGEN DANKE!!!!
Wie sieht es aus mit unseren Wahlzielen?
- Joachim Schindler ist Bürgermeister - Ziel erreicht.
- Die Absolute Mehrheit der CDU ist gebrochen - Ziel erreicht.
- Wir wollten hinzu gewinnen und mit 5 Mandaten im Rat vertreten sein, das haben wir nicht geschafft. Aber wir sind auch nicht hinter das Ergebnis der letzten Wahl zurückgefallen. Wir haben nur leicht verloren und trotzdem vier Mandate behalten.
Wir haben nicht das Maximum herausgeholt aber nur wenige Prozentpunkte verloren. Wir können in 5 Jahren deutlich mehr gewinnen, wenn es uns gelingt, die neue Grüne Jugend in Ostbevern bei der Stange zu halten und weiter aufzubauen. Glückwunsch an die Grünen in Telgte. Wolfgang Pieper hat dort ein grandioses Ergebnis hingelegt. Es ist das zweitbeste in NRW! Fantastisch!
Nochmals: Danke an Euch alle.
Wir werden jetzt noch den Bundestagswahlkampf hinlegen und dann ist auch mal GUT gewesen mit Wahlkampf.
In diesem Sinne freuen wir uns auf gestaltbare 5 Jahre im Rat mit einer Verwaltung, die mit gestalten muss - kann und darf!
WAHLPROGRAMM 2009
Der Ortsverband veröffentlicht sein Wahlprogramm 2009
ZEIT FÜR NEUE MEHRHEITEN - ZEIT FÜR GRÜN

Wahlprogramm ZEIT FÜR...





